Schulrecht

Wenn guter Wille und Gespräche nicht mehr helfen

Wenn Eltern und Lehrkräfte über die Leistung oder das Verhalten des Kindes nicht einer Meinung sind, ist das erst einmal kein Problem. In den meisten Fällen hilft ein klärendes Gespräch mit der Lehrkraft, und wenn das nicht weiterhilft, lässt man sich einen Termin beim Schulleiter geben.

Zwar sind die Ansprüche der Eltern häufig größer als ihre Rechte, aber sobald es um Abschlüsse oder schwerere Disziplinarmaßnahmen geht, haben die meisten Eltern wenig Lust sich auf Kompromisse einzulassen. Denn längst nicht immer sind die Meinung von Lehrkräften und Direktoren durch das Schul- bzw. Prüfungsrecht gedeckt.

So gibt es Fälle, bei denen es die Maßnahmen der Schule oder der Behörde selbst sind, die Kinder zu Unrecht, bis hin zur Rechtswidrigkeit, behindern und einschränken. Sollten sich Verdachtsmomente in dieser Richtung ergeben, ist es unbedingt erforderlich sich dazu mit einem Fachanwalt für Schul- und Prüfungsrecht auszutauschen.

Auf Anfrage unterstützen wir die Eltern unserer Schüler zunächst beratend und dann auch mit den entsprechenden Fachadressen.

Während das Schulrecht u.a. Probleme beim Schul- und Klassenzugang behandelt, Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen durch die Schule sowie vorgenommene Versetzungsmaßnahmen überprüft, befasst sich das Prüfungsrecht mit zweifelhaften Prüfungsentscheiden, mit dem Ziel Prüfungswiederholungen zu erwirken. Auch können staatliche Hilfen zur Lernförderung, Eingliederungshilfen oder sonstige finanzielle Leistungen rechtlich erwirkt werden.

Im studentischen Bereich finden Schul- und Prüfungsrecht eine Fortsetzung bei der Klärung der Frage, ob der Nichterhalt eines Studienplatzes rechtmäßig erfolgt ist und, ob die Einklage eines Studienplatzes erfolgreich sein kann.

Eine Liste der wichtigsten Schulrechtsentscheidungen finden Sie unter: www.lehrersliebling.de/index.php/schulrecht/18